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Volkshochschule Ochsenfurt

Kirchplatz 2
97199 Ochsenfurt
Tel.: 09331 / 2890
Fax: 09331 / 20743
E-Mail: info@vhs-ochsenfurt.de

Wichtige Informationen zu SEPA

Der einheitliche Euro-Zahlungsverkehr wird Realität
Ländergrenzen verlieren an Bedeutung – Unternehmen und Konsumenten können Waren und Dienstleistungen heute in ganz Europa erwerben. Die Einführung des Euro im Jahr 1999 war der erste Schritt zu einem europäischen Wirtschaftsraum. Standardisierte europäische
Bezahlverfahren unterstützen diese Entwicklung. Ziel ist ein einheitlicher Euro-Zahlungsverkehrsraum, die soge-nannte Single Euro
Payments Area – kurz SEPA. Bereits 2008 wurde die SEPA-Überweisung eingeführt, 2009 folgte die SEPA-Lastschrift. Nun hat der Endspurt begonnen: Der europäische Gesetzgeber schreibt die Abschaltung
nationaler Zahlverfahren zum 1. Februar 2014 vor.

SEPA-Überweisung
Mit der SEPA-Überweisung wird der bargeldlose Zah-lungsverkehr für die Kunden einfacher, schneller und kostengünstiger. Wichtig ist hierbei zum einen die IBAN (International Bank Account Number) des Empfängers. Die IBAN ist international einheitlich zusammengesetzt und besteht aus einem Länderkennzeichen, einer Prüfziffer sowie einer nationalen Komponente – in Deutschland sind das die Bankleitzahl des Kreditinstituts und die Kontonummer. Die Länge der IBAN ist von Land zu Land unterschiedlich. Sie ist auf maximal 34 alphanumerische Zeichen begrenzt und hat in Deutschland immer 22 Stellen.
Der sogenannte BIC steht für „Business Identifier Code“ (ehemals Bank Identifier Code) und ist eine inter-national standardisierte Bankleitzahl. Über die BIC können Kreditinstitute weltweit eindeutig identifiziert werden. IBAN und BIC sind die einheitlichen Identifikationsmerkmale, die eine schnelle und automatisierte Weiterleitung der Zahlung quer durch Europa sicherstellen. Für Privatkunden ist die Umstellung ganz einfach: Im Rahmen einer zweijährigen Übergangsfrist bis zum
1. Februar 2016 können sie sowohl im Online-Banking, an den SB-Terminals als auch in der Filiale ihre Zah-lungen wie bisher mit
nationaler Kontonummer und Bankleitzahl veranlassen. Auf der Homepage der Sparkasse Mainfranken gibt es ei-nen IBAN-Rechner, mit dem sich jeder seine persönliche IBAN schnell und einfach ermitteln kann. Zudem ist bereits auf den meisten SparkassenCards sowie den Kontoauszügen die eigene IBAN aufgedruckt.

SEPA-Lastschrift
Durch die Einführung der SEPA werden zukünftig auch Lastschriften über Ländergrenzen in Europa hinweg möglich sein. So kann beispielsweise die Stromrechnung für die Ferienwohnung auf Mallorca bequem vom Girokonto eingezogen werden. Statt von der Einzugsermächtigung spricht man dann vom sogenannten SEPA-Mandat. Alle Unternehmen und Vereine, die Lastschriften einziehen, müssen vor dem
1. Februar 2014 Vorbereitungen treffen, wie z.B. Anpassen des
EDV-Systems, Geschäftskorrespondenz an SEPA-Anforderungen
anpassen, Umstellung auf SEPA-Lastschrift organisieren, Gläubiger-ID anfordern, neue Inkassovereinbarung ab-schließen.

SEPA-Kartenzahlung
Sparkassenkunden können mit der SparkassenCard bereits heute an
85 Prozent aller Händlerterminals in den europäischen Nachbarstaaten ihre Einkäufe sicher und einfach bar-geldlos zahlen. Zudem gibt es bei Bedarf Bargeld an 500.000 Geldautomaten in ganz Europa. Mit SEPA wird sich die Akzeptanz der SparkassenCard noch erhöhen und zudem die europaweite Zahlungssicherheit weiter ausgebaut.

Die Kundenberater der Sparkasse Mainfranken helfen gerne
Für Fragen rund um das Thema SEPA – insbesondere auch von Unternehmen und Vereinen - stehen die Berater der Sparkasse Mainfranken Würzburg gerne zur Verfügung. Zusätzlich sind viele Informationen auf der Homepage ( www.sparkasse-mainfranken.de/sepa) zusammengestellt.

Text: Sparkasse Mainfranken